
Der Schamane heilt spirituell, das heißt geistig.
Die Hauptaufgabe eines Schamanen beim Heilen ist es, die spirituellen Voraussetzungen für die Genesung des Patienten zu schaffen. Ein Schamane arbeitet nie in erster Linie körperlich und auch nicht psychologisch, sondern geistig.
Die Zeremonie schamanischen Heilens
Zunächst beschreibt der Klient dem Schamanen sein Anliegen, für das er um Hilfe bittet. Dieser sitzt dem Schamanen gegenüber – bei Fernheilung auch am Telefon oder bei Skype, wobei die körperliche Anwesenheit des Heilungsersuchenden aufgrund der Intensität der Sitzung meiner Meinung nach vorzuziehen ist. Im Gegensatz zur Sitzung mit körperlicher Anwesenheit, benötigt die Fernheilung mehr schamanische Energie, um den gleichen Wirkungsgrad zu erreichen.
Der Schamane begibt sich dann durch Trance unterstützt von einem Hilfsgeist in die jenseitigen Welten. Dort verbindet er sich mit den Geistern und Göttern der sog. „Anderswelt“ und bittet die dortigen Wesenheiten, also Götter wie den Herrn der Tiere oder den Hochgott, Geister, Ahnen usw., um Hilfe. Dies lässt er dem Klienten mit seiner Erlaubnis zukommen.
Bin ich danach geheilt?
Die heilende „Reise“ des Schamanen ist immer erfolgreich. Der Heilungserfolg tritt oft erst Tage und Wochen nach der Sitzung ein – auch ab und an mit verblüffenden Erkenntnissen.
Für den Erfolg garantieren kann man aber genauso viel oder wenig, wie bei der ärztlichen Behandlung.
Die Sitzung ersetzt nicht medizinische oder therapeutische Verfahren und erfolgt auf eigene Verantwortung.
Doch der Erfolg schamanischen Heilens spricht für sich:
Dem Schamanismus wurde 1980 von der Weltgesundheitsorganisation WHO daher in der
Behandlung psychosomatischer Erkrankungen dieselbe Bedeutung zuerkannt wie der westlichen
Medizin.
Aufgrund der effektiven Heilerfolge interessieren sich immer mehr Menschen,
die in heilenden Berufen tätig sind, für den Schamanismus und integrieren ihre Erfahrungen
damit in Ihre Arbeit.
